Jeder, der den Trabantclub Sondershausen ein wenig näher kennt, weiß, dass dieser eine besondere Beziehung zum „Rennsteiglied“ hat. Inspiriert von Herbert Roths inoffizieller Thüringenhymne verschlug es uns, Sven und Christiane, im September 2008 auf den Höhenweg des Thüringer Waldes.
Nachdem Peggy für unseren Silvesteraufenthalt eine Ferienwohnung in Neuenhof, welches gleich neben Hörschel liegt (siehe auch Rennsteigbeginn), gefunden hatte, war der Gedanke gekommen, den Rennsteig zu begehen. Die Idee, den Rennsteig abzuwandern, entstand sozusagen gleich am Anfang des Jahres 2008. Als Zeitpunkt wurde schnell Anfang September festgelegt, damit noch ausreichend Zeit zur Vorbereitung blieb. Diese wurde dann auf Anfang August verschoben.
Da wir ja beide Mitglieder eines Automobil- und keines Wanderclubs sind, waren wir uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich über das Ausmaß solch einer Aktivität im Klaren. Einige kleine Wanderungen in der näheren Umgebung, so um die 15 – 17 km, reichten uns vorerst völlig aus. Ende August stellten wir dann fest, dass man für eine Wanderung von 168,3 km doch ein bisschen Spezialausrüstung bräuchte – das wichtigste wären wohl die Schuhe, die man auch noch 2 Wochen einlaufen sollte. Christiane war das schon ein bisschen eher klar und besorgte sich welche. Auf der längsten Vorbereitungstour (7 Tage vor Start, 28 km) hatte Sven dann auch passendes Schuhwerk und lief es mehr oder weniger ein.
Also ging es los, bis spät in die Nacht den weltweiten Handel zu durchforsten und preiswert die beste Ausrüstung zu ergattern. Schlafsack, Rucksack, Regenausrüstung – ein Dank gilt auch den lokalen Discountern, die genau vor unserem Wanderstart ein breites Angebot an Ausrüstung bereithielten.